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Forschung

Die Forschung im Bereich Visual Communication gliedert sich in Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung und kulturwissenschaftlich-historische Forschung. Sie ist eng an die Lehre angebunden. Der Fokus liegt auf Themen wie Visual Research, Visualization, Narration, Hybrid Media, Typography, Visual Cultures und Design History.

Aktuelle Projekte

Æther / Cache: Über die Zukunft des akademischen Publizierens

Das wissenschaftliche Publizieren in den Geisteswissen- schaften braucht neue Wege: Traditionelle Formate und Verbreitungswege sind für ein zunehmend digitales Publikum unattraktiv geworden. Zudem wurde das durch Open Access versprochene demokratische Paradies nicht erreicht. Die Projekte «Æther» und «Cache» untersuchen, wie wissenschaftliches Publizieren neu gedacht werden kann.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wissenschaftsforschung im Departement Geistes-, Sozial- und Politikwissenschaften der ETH Zürich werden die Themen «Offenheit» und «Barrierefreiheit» durch eine praxisorientierte Forschung untersucht. Mit dem Ziel, eine «Offenheit des Wissens» nachhaltig zu schaffen, berücksichtigen die Projekte nicht nur die technischen Aspekte von Open Access, sondern auch – und vor allem – seine sozialen Dimensionen: Design, Wirtschaft und Dissemination.

Swiss Graphic Design and Typography Revisited

Schweizer Grafikdesign und Typografie repräsentieren Schweizer Kultur und prägen die nationale Identität des Landes. Im SNF-Projekt ‘Swiss Graphic Design and Typography Revisited’ beforschen nun erstmals sieben Hochschulen gemeinsam den Status der Schweizer Grafik aus heutiger Perspektive. Koordiniert durch die Hochschule der Künste Bern, nehmen Forschende der Fachhochschulen aus Basel, Genf, Lausanne, Lugano und Zürich sowie der Universität Bern am Projekt teil.

Das Vorhaben gliedert sich in drei Teilprojekte: ‘Principles of Education’, ‘Networks of Practice’ und ‘Strategies of Dissemination’. Das dreijährige Projekt startet im Oktober 2016 und ist die grösste Forschungskollaboration im Bereich Design seit Bestehen des SNF.

Counter City

Die Bevölkerung in den Städten wächst. Das ist ein politisch gewollter Prozess, um den demokratischen Druck aufzufangen und gleichzeitig eine Trendwende bei der Zersiedelung der Natur einzuleiten. Die Stadt Zürich soll innerhalb von 25 Jahren mindestens 80'000 oder gar 110'000 Menschen aufnehmen. Das ist, als würde eine Stadt wie Luzern oder St. Gallen, oder sogar Lausanne innerhalb einer Generation nach Zürich ziehen – mit all ihren Bedürfnissen, aber auch mit all ihren Ressourcen. Diese hypothetische, visionäre neue «Stadt in der Stadt» ist Counter City.

Die Neuentwicklung der Städte erfordert aber ein Umdenken bei Fragen von «Nähe/Nachbarschaft», «Besitz/Status» und «Raum/Platz». Die viel beschworene «Sharing Economy» illustriert das. Dieses Umdenken ist die Grundenergie, mit der das Projekt Counter City arbeitet.

Aktuell
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