Meine Arbeit untersucht Textiles Kunsthandwerk und dessen Bezüge zu Fragen des Weltbezugs in biologischen, kulturellen und mythologischen Kontexten. Penelope wird als archetypische Figur des alternierenden Webens und Entwebens, einer Bewegung von Hervorbringen und Auflösen verstanden. Diese welterhaltende Tätigkeit folgt einem heute unzeitgemässen Begriff von Kreativität: der Aufgabe, in ritueller Bewegung Kosmogonie zu wiederholen und durch «Morphogonie» das narrative Gewebe der Welt aufrechtzuerhalten. Das Lesen der Verflechtungen wird zum Nachvollziehen zyklischer Bewegungen und Erzählungen.
Nina Hitz
BA-Diplom 2026
Katharina Shafiei-Nasab, Matthias Michel









