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Objects of Desire

Trotz rasanter Entwicklungen im Webdesign betrachten viele Designer eine Website nach wie vor als einen Container, in dem Informationen gegliedert und oder hübsch aufbereitet werden. Dabei geht oft vergessen, dass bereits Scrollen oder Swipen spezifische performative und filmische Gesten sind. Die Möglichkeiten der Narration mittels solcher Transitions sind um ein vielfaches breiter und komplexer, als gemeinhin eingesetzt. Durch Transitions werden Einzelansichten zu interaktiven Clips und eine Website zu einem Film, bei dem der Benutzer in verschiedene Richtungen navigieren kann. Diese zusammengesetzten Erzählstränge wurden im Modul erforscht und schliesslich für die Vermittlung konkreter Informationen umgesetzt.

Thematische Ausgangslage bildet dabei Steven Reiss’ Modell der «16 Basic Desires». Während unsere Handlungen im virtuellen Raum genutzt werden, zunehmend präzisere Aussagen über unsere grundlegendsten Ängste, Wünsche oder Sehnsüchte machen zu können, bleiben die Bedürfnisse an sich weitgehend unangetastet und formlos. Der virtuelle Raum, in Form einer Website, bietet ein Experimentierfeld um intermediale Ausdrucksformen oder Dialoge zu entwickeln, die sich den “16 Basic Desires” selbst widmen.

Studenten: Livia Benz, Chloé Braunschweiger, Kezia Degen, Janic Fotsch, Andrin Gorgi, Laurence Hau, Basil Haug, Sebastian Huber, Stefan Hürlemann, Tanja Krebs, Stefan Lustenberger, Carolina Misztela, Arlinda Neziri, Anna Pravorotskaya, Alexandra Rüegg, Pascal Sennhauser, Damien Chandra Sperle, Dominik Szakacs, Anna Tuena, Seraina Willi

Dozenten: Atlas Studio